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Die glückliche Heimkehr
Direkte Verhandlungen von Museum zu Museum waren erfolglos. Im Jahre 2006 wurde der ehemalige OB Dr. Werner Ludig um Schlichtung der Streitigkeiten bemüht, mit Erfolg wurde ein Kompromiss geschlossen.
Nach über 60 Jahren Abwesenheit kehrte die verloren geglaubte Glocke im Jahr des 1200-jährigen Jubiläums von Oppau zurück in ihren Heimatort und hat nun ihren Platz im Karl-Otto-Braun-Museum im Rathaus.
Und plötzlich war sie weg
n den Wirren der Nachkriegszeit war sie plötzlich verschwunden und dies für lange, sehr lange Zeit. Man beschaffte als Ersatz eine neue größere Glocke und bald war der Verlust vergessen.
Bis eines Tages einer der am Verschwinden Beteiligten sein Schweigen brach und dem Oppauer Museum einen Tip gab. Inzwischen waren nämlich die beiden Hauptbeteiligten verstorben. Aus Rücksicht auf noch lebende Verwandte werden deren Namen jedoch nicht genannt.
Die Geschichte der Glocke
Sie stand nicht "festgemauert" wie Schillers Glocke, es war auch keine richtig große Glocke wie bei Schiller. Es war eher ein Glöcklein, das auf dem Turm der Oppauer Mozartschule läutete.
