Ausstellungstermine
Ausstellungen
Ortsgeschichte stilecht erlebt
Eine Führung durch das Oppau im 14. bis 17. Jahrhundert wurde am Donnerstag Abend einer kleinen Schar Heimatfreunde auf Einladung des Fördervereins für das Karl-Otto-Braun Museum zuteil.
Heinz Mohr, 1. Vorsitzender des Fördervereins stellte Dr. Peter Bilhöfer als Thomas Leger vor, der als Gerichtsschreiber von Oggersheim in stilechtem Kostüm die Herrschaftsverhältnisse und Lebensumstände im alten Oppau erklärte.
"Kunstfreunde" im Heimatmuseum
Am 25. Oktober 2009 fand im Karl-Otto-Braun-Museum in Oppau die Vernissage zur Ausstellung "Kunstfreunde" statt. Diesmal waren es gleich vier Künstler, die ihre sehr unterschiedlichen Ausstellungsstücke zeigten.
Heinz Mohr, 1. Vorstand des Förderverein für das Karl-Otto-Braun-Museum in Oppau, begrüßte die Künstler und zahlreichen Gäste.
Die glückliche Heimkehr
Direkte Verhandlungen von Museum zu Museum waren erfolglos. Im Jahre 2006 wurde der ehemalige OB Dr. Werner Ludig um Schlichtung der Streitigkeiten bemüht, mit Erfolg wurde ein Kompromiss geschlossen.
Nach über 60 Jahren Abwesenheit kehrte die verloren geglaubte Glocke im Jahr des 1200-jährigen Jubiläums von Oppau zurück in ihren Heimatort und hat nun ihren Platz im Karl-Otto-Braun-Museum im Rathaus.
Und plötzlich war sie weg
n den Wirren der Nachkriegszeit war sie plötzlich verschwunden und dies für lange, sehr lange Zeit. Man beschaffte als Ersatz eine neue größere Glocke und bald war der Verlust vergessen.
Bis eines Tages einer der am Verschwinden Beteiligten sein Schweigen brach und dem Oppauer Museum einen Tip gab. Inzwischen waren nämlich die beiden Hauptbeteiligten verstorben. Aus Rücksicht auf noch lebende Verwandte werden deren Namen jedoch nicht genannt.
Die Geschichte der Glocke
Sie stand nicht "festgemauert" wie Schillers Glocke, es war auch keine richtig große Glocke wie bei Schiller. Es war eher ein Glöcklein, das auf dem Turm der Oppauer Mozartschule läutete.
Quellenangaben
- Währung im Übergang – Die Einführung der Mark 1871-1876 in aktueller Perspektive, Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Frankfurt, 2001
- Das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Frankfurt, 2005
- Der EURO unser Geld, Europäische Zentralbank, Frankfurt, 2002
- Anilin-Dollar, BASF Information, 14. Dezember 1983
- Für eine Hand voll Anilindollar, BASF Information, 2. April 1998
- Chronik der Menschheit, Chronik Verlag, München, 1997
Die goldenen Zwanziger, Weltwirtschaftskrise und der 2. Weltkrieg
Nach der Überwindung der Inflation begann das Leben in Deutschland sich langsam wieder in normalen Bahnen zu bewegen. Ein merklicher Aufschwung in der Wirtschaft war zu verspüren. Die Zeit der goldenen zwanziger Jahre war gekommen.
Die Inflation 1923/24, Notgelder der Städte und Gemeinden
Die Finanzierung des 1. Weltkriegs hatte das Deutsche Reich an den Rande des finanziellen Ruins gebracht. Um die hohen Kosten des Krieges aufbringen zu können, hatte die Reichsregierung das Wähnungsgesetzt geändert und die Deckungsregel abgeschafft. Damit war es dem Finanzminister und der Reichsbank möglich, gegen eine Quittung (Wechsel) frischgedruckte Banknoten an die Regierung auszugeben, ohne dass die nötige Deckung in Form von Silber- und Goldreserven vorhanden waren.
Der 1. Weltkrieg, Kriegsanleihen, Notgeld der Nachkriegszeit
Anfang des Zwanzigsten Jahrhundert glich Europa einem Pulverfass. Das politische Fingerspitzengefühl des Reichskanzlers Otto von Bismarck und sein ausgefeiltes Bündnissystem mit der Isolation Frankreichs, hatten ein Bild der trügerischen Ruhe in Europa geschaffen. Doch mit dem Rücktritt Bismarcks im März 1890 zerbrach langsam dieses System.
Reichsgründung, Währungsreform und Einführung der Reichsmark
Mit dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71) und der Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser im Spiegelsaal von Schloss Versaille wurde die Einigung der deutschen Staaten ohne Österreich zum einheitlichen Nationalstaat beendet. Diesem Werke, des nunmehr Reichskanzler Otto von Bismarck, gingen fast zehn Jahre diplomatisches aber auch militärisches Kalkül voraus.
