Ausstellungstermine
Personen
Philipp Wüst
Er wurde am 3. Mai 1894 in Oppau geboren und ist am 12. Oktober 1975 in Saarbrücken gestorben. Er wurde als ältester Sohn von acht Kindern des Bäckermeisters Georg Wüst in der "Groß Gass" geboren. Die Musik hatte ihn schon von Kindesbeinen an in seinen Bann gezogen.
Bei Karl August Broßard, seinem Lehrer, lernte er früh schon Geige, Klavier und Orgel spielen. Die katholische Kirchengemainde St. Martin versetzte er als Neunjähriger schon in Erstaunen durch sein Orgelspiel.
Georg Süß
Er wurde am 8. Mai 1903 geboren und ist am 2. November 1999 gestorben. Von 1917 bis 1920 ging er in eine Kesselschmied-Lehre und wurde im damaligen Gaswerk der Stadt Oppau von 1924 bis 1933 beschäftigt Als überzeugter Gegner der Nationalsozialisten wurde er 1933 nach der Machtergreifung Hitlers für kurze Zeit inhaftiert und aus dem öffentlichen Dienst entlassen. Erst 1938 wurde er wieder bei den Stadtwerken (heutige TWL) eingestellt, wo er bis zu seinem Ruhestand 1968 arbeitete.
Johannes Mees
Er wurde am 15. Mai 1881 geboren und ist am 10. April 1931 gestorben. Johann Mees war ein echtes Oppauer Original. Die alten Oppauer nannten ihn nur den "Meesehannes". Über ihn wurden viele Witze und Geschichten erzählt. Die allermeisten davon waren jedoch frei erfunden.
So auch die Geschichten vom "Meesehannes" und dem Mannheimer Original "Blumepeter", die sich in ihrem Leben sicherlich nie begegnet sind.
Georg Ludwig Krebs
Er wurde am 7. November 1826 in Alsheim-Cronau geboren und ist am 15. August 1898 gestorben. Karl Otto Braun lobt seinen Lehrerkollegen aus der damaligen Zeit in seinem Buch "Geschichte von Oppau und Edigheim" in den höchsten Tönen. Auszug:
Georg Hüter
Er wurde vor 138 Jahren:, am 31.3.1870 in Oppau geboren und am 10.3.1933 von den Nationalsozialisten erschossen Eine Anekdote aus seinen jungen Jahren. Eine alte Aufnahme von 1911 verrät, dass beim Oppauer Bierstreik Georg Hüter als 41-jähriger mit von der Partie war. Der Grund für den Streik war die Verteuerung von einem Stein Bier (= 1 Liter) auf 26 Pfennige.
Emil Fick
Er wurde am 21. März 1945 in Oppau ermordet. In den frühen Morgenstunden des 21. März kam die Kunde von der Einnahme Frankenthals durch die Panzer der Amerikaner. Die Führer des Volkssturmes, mit ihnen einige "Unentwegte", die immer noch an den Sieg ihres Führers glaubten, Gestapo, SS, Politische Leiter und wie sie sich alle nannten, waren verschwunden, meinten sich über den großen Strom zu retten.
Fridolin Braun
Geboren 19. Februar 1888 in Kusel und gestorben 27. November 1968 im Alter von 80 Jahren. Er wirkte von 1.7.1919 bis 1.7.1933 als Pädagoge in Oppau und war ab 2.7.1930 Schulleiter der Goethe-Schule.
