aus verschiedenen Kontinenten und in allen Größen
Das stadteigene Karl-Otto-Braun-Museum - vom "Förderverein" betreut und verwaltet - bietet einen Einblick in die schicksalhafte und wechselvolle Geschichte unseres Ortes.
Besuchen Sie uns im Oppauer Rathaus in der Edigheimerstrasse 26
Öffnungszeiten: Sonntags von 10-13 Uhr und von 14-17 Uhr
Auf Initiative von Herrn Oswald Böhn und Herrn Georg Süß, zwei Oppauer Schulfrende des Jahrgangs 1903, erfolgte am 04. November 1977 die Gründung des "Verein zur Förderung des Karl-Otto-Braun-Museums" in der Gaststätte "Oppauer Stubb".
Die Gründungsmotive: Der Förderverein sollte das Werk des Lehrers und Heimatforschers Karl Otto Braun bewahren und erweitern. Denn schon in den 20er Jahren hatte er mit dem Sammeln von Funden aus der Vor- und Frühgeschichte begonnen. Im Jahre 1924 fand in der Mozart-Schule die erste Ausstellung statt.
Im Jahre 1930 erwarb die damals noch selbständige Stadt Oppau die Gaststätte "Zum Karpfen", Kirchenstraße 13, und eröffnete dort am 30. August 1930 ein neues Museum mit 8 Ausstellungsräumen.
1943 wurden die Bestände wegen der zunehmenden Luftangriffen in die Kasematten von Germersheim ausgelagert. Dabei und auch später traten schwerwiegende Verluste ein, vor allem an der reichhaltigen Sammlung Frankenthaler Porzellane.
Im Jahre 1953 konnte in zwei später in drei Räumen der Pestalozzi-Schule das Heimatmuseum behelfsmäßig neu eingerichtet werden. Ab diesem Zeitpunkt trägt es den Namen seines Gründers Karl-Otto-Braun-Museum.
Am 14. April 1965 wurde es in den Räumen der ehemaligen Stadtsparkasse im Oppau Rathaus neu eröffnet. Die Zeit des Provisoriums war beendet. Dieses neue Museum sollte nach dem Willen der beiden Initiatoren, Oswald Böhn und Georg Süß, nicht nur eine kulturelle Einrichtung sein, sondern sollte mit Leben erfüllt und dadurch für die Mitbürger lebendig und attraktiv werden.
Die Gründung: Im Vorstadium der Gründung ergingen schriftliche Einladungen an 15 Mitbürger, von denen man annehmen konnte, dass sie sich für die Belange des Heimatmuseums besonders interessieren und engagieren würden. Doch es erschienen nur 6 statt der erwarteten 15 Heimatfreunde. Da aber bekanntlich zur Gründung eines Vereins mindestens 7 Personen erforderlich sind, war guter Rat vonnöten. Ein Gast der "Oppauer Stubb" erklärte sich bereit mitzuwirken. Die Situation war gerettet, die Gründung konnte erfolgen.
Die Gründungsmitglieder waren:
Am 02. Dezember 1977 wählte die erste Mitgliederversammlung diese Vorstandschaft:
Desweiteren wurde eine Satzung diskutiert und verabschiedet. Bei der folgenden Werbekampagne wurden in wenigen Wochen über 130 Mitglieder geworben.
Zwischenbilanz und Ausblick: Die zahlreichen förderlichen Aktivitäten in den vergangenen 30 Jahren haben dem Förderverein große Anerkennung eingebracht.
Die Planung und Organisation bei Ausstellungen, die Publikation von Bildbänden und die zahlreichen Initiativen zur Bestandswahrung und Bestandsmehrung des Museumsgutes, bestätigen in anschaulicher Weise die tatkräftige Umsetzung des Fördergedankens.
Heimatgeschichte, wie sie in einem Heimatmuseum zu sehen ist, soll die Entwicklung der Lebensverhältnisse früherer Jahre deutlich werden lassen. Im Jahre 1981 wurde es neu gestaltet und im Jahre 1994 mit der Museumsleitung eine neue Konzeption erarbeitet.
Wegen einer generellen Sanierung aller 15 Räume war es vom Dezember 1998 bis Februar 2000 geschlossen. Bei all diesen Arbeiten wurden von unseren Mitgliedern nicht nur unzählige Arbeitsstunden geleistet, sondern vom Verein auch ein ganz erheblicher finanzieller Beitrag erbracht.
Erstmals wurde im Jahre 1993 mit der Stadtverwaltung Ludwigshafen und dem Förderverein eine Kooperationsvereinbarung getroffen, in der die Aufgaben und Zuständigkeiten vereinbart wurden.
Heute bietet das stadteigene Karl-Otto-Braun-Museum einen Einblick in die schicksalhafte und wechselvolle Geschichte der drei nördlichen Stadtteile Ludwigshafens. Die Bandbreite der Exponate reicht von Funden aus der Steinzeit und der Frühgeschichte, von Ausgrabungen der Römer bis zum Mittelalter. Dörfliches Wohnen, landwirtschaftliche Geräte sowie Werkzeuge der Handwerker bieten einen Einblick in die Vergangenheit. Die Besucher - jährlich 2 200 bis 2 800 - erfahren wie sich unsere Heimat im 20. Jahrhundert verändert hat.
Auch Jubiläums-Ausstellungen heimischer Vereine und Organisationen finden einen Raum, wie auch Führungen von Schulklassen und Gruppen. Darüber hinaus bietet das Museum vielen mit der Region verbundenen Künstlern, Kunsthandwerkern und Sammlern die Möglichkeit, sich und ihre Werke im "Georg-Süß-Raum" zu präsentieren.
Die Vorstandschaft heute:
Aktueller Mitgliederstand: 290