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Das stadteigene Karl-Otto-Braun-Museum - vom "Förderverein" betreut und verwaltet - bietet einen Einblick in die schicksalhafte und wechselvolle Geschichte unseres Ortes.
Besuchen Sie uns im Oppauer Rathaus in der Edigheimerstrasse 26
Öffnungszeiten: Sonntags von 10-13 Uhr und von 14-17 Uhr
Eine Führung durch das Oppau im 14. bis 17. Jahrhundert wurde am Donnerstag Abend einer kleinen Schar Heimatfreunde auf Einladung des Fördervereins für das Karl-Otto-Braun Museum zuteil.
Heinz Mohr, 1. Vorsitzender des Fördervereins stellte Dr. Peter Bilhöfer als Thomas Leger vor, der als Gerichtsschreiber von Oggersheim in stilechtem Kostüm die Herrschaftsverhältnisse und Lebensumstände im alten Oppau erklärte.
Sein Weg führte vom Museum aus in die Rathausgasse an den Platz des alten Rathauses, von da ging es in die Zehntstrasse, zum Welscheck, weiter zum Gutshof der Deutschherren, zur kleinen und großen Almengasse, zurück über die Kirchgasse zum Platz der kath. Kirche.
"Almengasse kommt von Allmend" erklärte der Gerichtsschreiber und weiter "Allmend waren die Gemeinde-Wiesen und Äcker, auf denen jeder Bürger anpflanzen und ernten konnte. Das war zu meiner Zeit die Grundversorgung, wie bei euch heute Hartz 4".
An all diesen Plätzen hatte der Gerichtsschreiber eine umfangreiche Zahl an Geschichten, die er humorvoll in der damaligen Amtssprache vortrug.
Die originelle und kurzweilige Führung endete mit einem Glühweinumtrunk im Oppauer Heimatmuseum.