Aufgaben des Fördervereins

„Das Kulturgut erhalten und die Vergangenheit transparenter und interessanter zu machen“,

diese Aufgaben stellten sich die Heimatfreunde, die im November 1977 den Förderverein gründeten.

Die Initiative dazu ging von Oswald Böhn und Georg Süß aus, zwei Schulfreunde des Jahrganges 1903. Der Verein sollte das Werk von Heimatforscher Karl Otto Braun bewahren und fortsetzen, der schon in den 20er Jahren Funde der Vor- und Frühgeschichte gesammelt hatte und im Keller der Mozartschule 1924 die erste Ausstellung organisierte.

In der Mitgliederversammlung am 2. Dezember 1977 wurde eine Satzung beschlossen, die Eintragung in das Vereinsregister und die Gemeinnützigkeit beantragt. Schon in wenigen Wochen konnten 135 Mitglieder gewonnen werden, die Zahl erhöhte sich in den folgenden Jahren auf 280 bis 300 Mitglieder und konnte bis heute konstant gehalten werden.

Die zahlreichen Aktivitäten in den zurückliegenden 29 Jahren haben dem Förderverein hohe Anerkennung erbracht und das Ansehen und den Ruf unseres Heimatmuseums über unsere Stadtgrenzen hinaus getragen. Um die Heimatgeschichte stärker zu akzentuieren wurde das Museum 1981 neu gestaltet und im Jahre 1994 mit der Leitung des Stadtmuseums eine neue Konzeption erarbeitet, die Grundlage geschaffen für ein interessantes und attraktives Heimatmuseum.

Doch vorher mussten noch alle Räume saniert, die Heizungsanlage erneuert und die Fenster und Rollläden ausgewechselt werden. Dabei wurden von unseren Mitgliedern nicht nur unzählige Arbeitsstunden, sondern auch ein erhebliche finanzielle Beitrag geleistet.

Das Museum war daher vom Dezember 1998 bis Februar 2000 geschlossen. Erstmals im Jahre 2002 wurde mit der Stadt Ludwigshafen eine Kooperationsvereinbarung getroffen, wo die Aufgaben und Zuständigkeiten zu erkennen sind. Die Planungen und Unterstützungen der Ausstellungen der Werke von Künstlern, Kunsthandwerkern und Sammlern, die Publikationen von Bildbänden unserer Vergangenheit, oder wie gerade in jüngster Zeit der „Museumsführer“, die vielen Initiativen unserer Mitglieder zur Wahrung und Mehrung des Ausstellungsgutes, bestätigen in anschaulicher Art und Weise die Umsetzung des Fördergedankens, wie dies von den Gründern unseres Fördervereins erdacht worden war.