Chronologie

1873 Am 25. April Heimatforscher K.O.Braun in Hüffler/Westpfalz geboren. Seit 1897 als Lehrer und Heimatforscher in Oppau. Gestorben 25. Januar 1953.

1920 begann Karl Otto Braun, Lehrer und Heimatforscher, die hiesige Ortsgeschichte zu erforschen. Die Funde stammen aus Baugruben und Ausgrabungen.

1924 Am 30. November Oberlehrer K.O.Braun richtet ein Heimatmuseum im Keller der Mozartschule ein und stellte seine Sammlungen aus.

1930 kaufte die damalige Stadt Oppau die Gaststätte "Zum Karpfen" Kirchenstraße 13, wo am 30.August 1930 das Museum in 8 Räumen eröffnet wurde.

1943 wurde das gesamte - sehr reichhaltige - Ausstellungsgut, wegen den zunehmenden Luftangriffen in die Kasematten nach Germersheim ausgelagert.

1946/47 kam das stark reduzierte Ausstellungsgut zurück und wurde im Oppauer Rathaus gelagert. In all dieser Zeit, aber auch danach, traten schwerwiegende Verluste ein, vor allem an der reichhaltigen Sammlung Frankenthaler Porzellan.

1953 wurde in zwei - später in drei - Räumen der Pestalozzi-Schule das Museum behelfsmäßig eingerichtet und trägt ab diesem Zeitpunkt den Namen seines Gründers. Karl Otto Braun erlebte die Wiedereröffnung selbst nicht mehr, er starb am 25. Januar 1953.

1953 Am 28. Januar Herausgabe des Buches von Karl Otto Braun (geb. 25. April 1873, gest. 25. Januar 1953) “Die Geschichte der beiden Rheindörfer Oppau und Edigheim”. Nach Karl Otto Braun ist auch das Heimatmuseum im Rathaus benannt.

1953 Am 17. Mai Neue Räume in der Pestalozzischule 1959 

1965 Am 14. April wurde im Oppauer Rathaus, in den Räumen der ehemaligen Stadtsparkasse das Museum neu eröffnet und stets erweitert. Inzwischen umfaßt es 13 Räume.

1977 wurde der "Verein zur Förderung des Karl-Otto-Braun-Museums e.V." gegründet. Er betreut und fördert ab diesem Zeitpunkt das Museum.

1981/2000/2002 wurde das Museum saniert, aktualisiert und neu gestaltet.

1991 am 9. Mai: Das Freilichtmuseum am ehemaligen Frankenthaler Kanal wird eingeweiht.