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Das stadteigene Karl-Otto-Braun-Museum - vom "Förderverein" betreut und verwaltet - bietet einen Einblick in die schicksalhafte und wechselvolle Geschichte unseres Ortes.
Besuchen Sie uns im Oppauer Rathaus in der Edigheimerstrasse 26
Öffnungszeiten: Sonntags von 10-13 Uhr und von 14-17 Uhr
Geboren 19. Februar 1888 in Kusel und gestorben 27. November 1968 im Alter von 80 Jahren. Er wirkte von 1.7.1919 bis 1.7.1933 als Pädagoge in Oppau und war ab 2.7.1930 Schulleiter der Goethe-Schule.
Fridolin Braun war sehr fortschrittlich, seine Aktivitäten galten aber nicht nur der Schule, auch kulturell war er vielseitig engagiert. Ihm ist es zu verdanken, daß schon 1926 eine gemeindeeigene Volksbücherei unter seiner Leitung geschaffen wurde. Anfangs im Kellergeschoß des Rathauses untergebracht, wurde für die Bücherei bald das Gasthaus Zum Karpfen angekauft, umgebaut und am 31. August 1931 eingeweiht.
Die Volksbildung und Kultur lag ihm besonders am Herzen. Der von ihm gegründete Volksbildungsverein hatte mit seinen Vortragsveranstaltungen immer sehr guten Besuch.
Am 10. März 1933 wurde der Sozialdemokrat und Leiter des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold von den Nationalsozialisten mehrere Wochen im Landgericht Frankenthal eingesperrt. Nach der Haftentlassung erhielt er Stadtverweis und wurde nach Altrip strafversetzt. Nach 7 Monaten Suspendierung durfte er wieder als Lehrer arbeiten.
Sein Volksbildungsverein wurde von den Nationalsozialisten 1933 verboten.
Nach Kriegsende ernannten ihn die Amerikaner 1945 in Altrip zum kommissarischen Bürgermeister